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Reisebericht

KILIMANDSCHARO

Ein Lebenstraum geht in Erfüllung


 

Armin Peter

Für den 44-jährigen Seilbahnfachmann aus Grindelwald stand seit längerer Zeit fest, dass der Kilimandscharo in seinem Lebenslauf nicht unter«Träume» sondern in der Rubrik «Bestiegene Gipfel» Eingang finden soll. Jetzt konnte er seinen Plan in die Tat umsetzen.

Armin Peter

 

Dieser Berg fasziniert. Tausende Alpinisten, Wanderer und Weltenbummler wollen den Kilimandscharo irgendwann besteigen. Armin Peter aus Grindelwald erfüllte sich den Wunsch.

Wer hat ihn nicht schon bestaunt, in einem Dokumentarfilm, in einem bunten Hochglanz-Reisemagazin oder im Idealfall sogar live vor Ort: Der Kilimandscharo, ein Berg, der trotz seiner Höhe für viele erreichbar ist. Das prägnante, wunderschön geformte Gebirgsmassiv im ostafrikanischen Tansania ist Weltnaturerbe und Nationalpark zugleich. Auch in der Schweiz herrscht ein «Kilimandscharo-Fieber», von dem immer mehr Alpinisten befallen werden. Einer von ihnen ist Armin Peter aus Grindelwald im Berner Oberland. Erfahrungen am Berg hat der verheiratete Peter schon jede Menge gesammelt. Wetterhorn, Mönch (Westgrat) oder Gspaltenhorn sind Gipfel, auf denen er schon gestanden hat. «Es war aber schon immer mein sehnlicher Wunsch, noch weiter nach oben zu kommen.» Der höchste Punkt am Kilimandscharo liegt 5895 Meter über dem Meeresspiegel. «Ich stellte mir schon immer vor, dass es ein gigantisches Erlebnis sein muss, von dort oben in die Tiefe zu blicken.» Und so war es auch.

Lesen Sie folgend den spannenden Reisebericht von Armin Peters Erstbesteigung des Kilimandscharo - und was man dort sonst noch erleben kann.

Der berühmte Kilimandscharo.
Der berühmte Kilimandscharo.

Armin Peter hatte schon immer den Lebenstraum, den Gipfel des Kilimandscharo zu besteigen. Jetzt konnte er sich seinen Traum erfüllen.

Mit unserem Partner Aktivferien AG, Seuzach, hat er sich diesen Traum erfüllt. Hier sein Reisebericht:

Endlich geht es los! Bei der Anreise zum Fusse des majestätischen Kilimandscharo verläuft alles gut. Früh morgens landen wir in Afrika. Von dort ging die Reise direkt weiter mit dem Bus zu unserem Ausgangspunkt Marangu (1600 m ü. M). Am Tag darauf begannen wir mit dem Trekking.

Unsere Reisegruppe bestand aus 24 Personen, welche in zwei Gruppen zu 12 Personen aufgeteilt wurde.

Der Aufstieg dauerte 4 bis 5 Stunden pro Tag. In der ersten Etappe wanderten wir durch den Dschungel zur ersten Hütte auf 2700 m ü. M. Die zweite Etappe endete bei der 2. Hütte auf 3700 m ü. M., wo wir auch einen Angewöhnungstag verbrachten.

An diesem Angewöhnungstag machten wir eine kurze Tour auf 4000 m ü. M. und stiegen danach wieder zur Hütte auf 3700 m ü. M. hinunter. Beim Erreichen der 4000 m ü. M. fühlte ich zum ersten Mal, dass der Körper auf die Höhe reagiert. Ich hatte einen starken Puls, welchen ich im Kopf spürte. Da mussten wir vor allem viel trinken und langsam gehen, auch wenn wir das Gefühl hatten, dass es schneller ginge.

 

Bei der nächsten Etappe ging es auf 4700 m ü. M. zur Kibo-Hütte, bevor am nächsten Tag der grosse Aufstieg zum Gipfel folgte.

Mein Wohlbefinden wechselte erst ab 5000 m ü. M. Ab dieser Höhe bemerkte ich, dass mein Körper anders funktionierte. Ich hatte Magenprobleme und es war mir etwas schlecht, ich fühlte mich schwindelig –  ja, sogar wie alkoholisiert.

Die Gruppe hielt total zusammen, man half sich gegenseitig. Wenn jemand aus der Gruppe motiviert werden musste, wurde dies tatkräftig getan. Auf den letzten 100 m vor dem Gipfel wurde nicht mehr gesprochen.

Die Ankunft auf dem Gipfel (5895 m ü. M.) war absolut emotional. Wir hatten es geschafft! Nach monatelanger Vorbereitung  und der Hoffnung sowie der ganzen Anstrengung des Aufstiegs, war es einfach ein unbeschreibliches Gefühl auf dem Gipfel zu stehen! Einige hatten ziemlich wässrige Augen!

 

Das Zusammengehörigkeitsgefühl in diesem Moment war unbeschreiblich. Man war schliesslich vier Tage lang stark verbunden und hatte zusammen Grenzerfahrungen gemacht. Wir hatten uns gegenseitig geholfen, unterstützt und es jetzt zusammen geschafft! Wir waren total erleichtert und glücklich, dass alles geklappt hat. Keiner hatte die Garantie, es bis auf den Gipfel zu schaffen, auch die ganz sportlichen Teilnehmer nicht. Es bestand stets die Möglichkeit während der Tour zu erkranken oder dass das Wetter nicht mitspielte, doch hatten wir diesbezüglich grosses Glück.

Der «Vorgipfel» (Gilman’s Point) gilt auch als «Gipfel erreicht» und befindet sich auf 5715 m. ü. M. Bis dorthin hatten es 98% geschafft. Die letzten 1,5 Stunden, 200 Höhenmeter Marsch auf den effektiven Gipfel, haben leider nicht mehr ganz alle Teilnehmer geschafft.

Das Wetter beim Aufstieg war gut, obwohl es gelegentlich 1-2 Stunden geregnet hatte. Am «Gipfeltag» war das Wetter aber herrlich.

Der «Gipfeltag» von 4700 m auf 5800 m ü. M. und wieder zurück auf 3700 m ü. M. war mit Abstand am anstrengendsten. Das waren 12 Stunden Marschzeit! Danach waren wir alle nudelfertig! Die Erholung ging aber erstaunlicherweise relativ rasch.

Am nächsten Tag nach dem Abstieg nach Marangu fand am Abend das Trägerfest mit den Einheimischen statt. Die Träger hatten für alle ausgiebig gekocht und es gab viel Bier und Musik. Es wurde viel gelacht und wir feierten ausgiebig unsere Gipfelbesteigung!

Das Essen während der gesamten Trekking-Tour war sehr gut –  trotz der Einfachheit – und es gab immer genug davon. Obwohl es in diesen Höhen doch häufig vorkommen kann, hatte ich auch keine Probleme mit meinem Magen.

 

Viele Reisende hatten den Trägern nach dem Aufstieg einen Teil ihrer Kleider geschenkt, da diese immer noch in ziemlicher Armut leben. Die Träger haben die Geschenke dann unter sich verlost. Am Berg ist die Armut der Leute nicht so spürbar, aber in den Dörfern sieht man es schon.


 

Bidergalerie Kilimandscharo

Auch nach dem eigentlichen Höhepunkt der Reise auf den Kilimandscharo, ging es spannend weiter. Wir machten eine Safari und konnten dabei viele Tiere bewundern.


 

 

Wir konnten das Land und die Leute als solches noch etwas besser kennenlernen. Die Masai leben in ganz einfachen Hütten, ihre Kinder betteln, die Armut ist gross, aber dennoch… fast jeder besitzt ein Handy.

Wir durften auch ein Spital besuchen, welches von Schweizer Nonnen geführt wird. In die staatlich geführten Krankenhäuser hat die arme Bevölkerung gar keine Chance hinein zu kommen.

Am Ende  konnten wir uns noch ein paar Tage beim Baden an einem wunderschönen Strand von den ganzen Strapazen erholen und nochmals vom Gipfel träumen.

Die Kombination von Trekking, Safari und Badeurlaub war ideal! Nach dem Aufstieg auf den Kilimandscharo waren wir genug marschiert und erholten uns gut beim Baden.

Das tolle an der Reise war, dass alles super geplant und organisiert war – von den Impfungen bis zum Badeurlaub.

Meine Einschätzung ist, dass für diese Reise eine gute Grundkondition notwendig ist, aber man muss keine Sportskanone sein.

Aktivferien AG ist ein absoluter Profi, was Trekking-Reisen betrifft. Alles hat reibungslos und ohne Pannen geklappt. Die Bergführer waren äusserst kompetent, jung, aufgestellt und topmotiviert – also nur empfehlenswert!

 


 

Bildergalerie Badeurlaub


 

 

Seit 28 Jahren erfüllt Aktivferien Träume!

Zu neuen Zielen aufbrechen, in ferne Länder reisen, fremden Kulturen und Menschen begegnen: Wie viele träumen davon! Aktivferien erfüllt diesen Traum. Auf dem schwarzen Kontinent: hinauf auf den weissen Gipfel des Kilimandscharo. Diese Reise ist der Aktivferien-Klassiker. Ungezählte Gäste sind glücklich ganz nach oben gekommen. Und sicher wieder hinunter. In Zentralasien, Nepal: Blicken die Gäste mit eigenen Augen auf die höchsten Berge unserer Welt. In Südamerika: vom Amazonas bis hinauf auf 7000 Meter, zum Aconcagua: in Peru ist Aktivferien unterwegs auf uralten Inka-Pfaden.

Aktivferien AG gibt es seit über 28 Jahren. In dieser Zeit wurde ein einzigartiger Schatz an Erfahrungen zusammengetragen. Die Reisen sind Entdeckung und Abenteuer. Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit stehen an erster Stelle.