The World‘s Number 1 in Sports Retailing.

Run & Fit

FITNESS
OHNE STUDIO

Fitness Tipps

Zur Stärkung der Leis­tungs­fähigkeit braucht es nicht zwingend ein Studio. Mit Fantasie kann man auch zuhause oder outdoor effizient und abwechslungsreich trainieren. 


 

Sich elegant über eine Mauer schwingen, ein Hausdach erklimmen und über steile Geländer balancieren. «Parkour» heisst die Trendsportart, die eine ganz spezielle Fortbewegungsart im urbanen Raum beschreibt. Dabei nutzen Parkourläufer neben der eigenen Muskelkraft alle sich bietenden Hebelwirkungen, um eine Strecke von A nach B mit einer maximalen Effizienz zurückzulegen. Sie bahnen sich ihren eigenen und eigenwilligen Weg durch einen städtischen oder auch natürlichen Raum und überwinden die von der Architektur vorgegebenen Grenzen. Bewegungsfluss und -kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Parkour wird deshalb auch als «Kunst der effizienten Fortbewegung» bezeichnet. Es beschreibt das «Sehen und Erleben» der Umwelt in einer neuen Dimension und offenbart rund um sie herum ganz neue Bewegungsmuster. 

Wichtig, auch bei «Parkour» gilt: Aller Anfang ist schwer. Deshalb zuerst mit kleinen Hindernissen anfangen und dann sukzessive steigern. Bei zu viel Übermut besteht Verletzungsgefahr. Coole Trainingsangebote gibts bei: parkourONE.com.


 

Fitness Tipp ​AQUAFITNESS
1. Tipp

AQUAFITNESS

Ein ganzheitliches und gelenkschonendes Körpertraining im Wasser ist das Aquafitness. Beliebt sind etwa Jogging oder Springen an Ort sowie eine Vielzahl von Gymnastikübungen. Das Tolle daran ist, dass die Bewegungen unter Wasser durch den grösseren Widerstand sehr effizient sind und einen erhöhten Trainingseffekt erzielen. Man kann sogar zusätzlich mit Gewichten an den Beinen und Armen nachhelfen. Wer sich ein abwechslungsreiches Übungsprogramm zusammenstellt, kann damit jede Muskelgruppe trainieren und neben der Kraft auch Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit rasch verbessern. Ein grosser Vorteil von Aquafitness ist, dass es sich für jedes Fitnessniveau und jede Altersgruppe eignet. Man bestimmt seinen eigenen Rhythmus und kann beliebig steigern. Auch das passende «Trainingsgelände» ist überall vorhanden, wo es einen See oder ein Schwimmbad gibt. Immer mehr Schwimmclubs integrieren Aquafitness-Lektionen ins öffentlich zugängliche Angebot. Ich persönlich halte mich regelmässig mit Unterwasserübungen fit und konnte nach einer Sportverletzung dank Aquafit sehr schnell regene­rieren. Der Spass- und der Nutzfaktor ergänzen sich im Wasser ideal.

Ein Tipp von Ivo Schleuniger, Sportpark Aare-Rhein, Würenlingen


 

Fitness Tipp ​VITAPARCOURS
2. Tipp

VITAPARCOURS

Wer kennt sie nicht, die hellblauen Vitaparcours-Tafeln, die uns in den Wäldern der Schweiz begegnen und zu körperlicher Betätigung animieren? Der erste Vitaparcours wurde im Jahr 1968 in Zürich-Wollishofen mit Unterstützung der damaligen Vita Lebensversicherungs-Gesellschaft angelegt. Eine lokale Gymnastikgruppe hatte zuvor umgestürzte Bäume, Äste und Erdwälle genutzt, um spezielle Kraft- und Ausdauerübungen zu praktizieren. Waldarbeiter räumten das Material aber immer wieder weg. Die Gruppe erreichte bei der Stadt, dass ein fixes Übungsgelände gebaut werden konnte. Die Bewegung wuchs fortan rasant. 1990 wurde der 500. Vitaparcours in der Schweiz eingeweiht. Hauptsponsorin der Stiftung Vitaparcours und damit des «grössten Fitnessclubs der Schweiz» ist die Zürich Versicherung. Ich finde es toll, wie viele Menschen, zu denen auch ich gehöre, sowie ganze Familien in Schweizer Wäldern Woche für Woche etwas für ihre Gesundheit tun. Auf den Vitaparcours lassen sich Ausdauer, Muskelkraft, Beweglichkeit und Koordination optimal trainieren. Das alles gratis und an der frischen Luft.

Ein Tipp von Martin Schiesser, Döbeli Sport, Seon


 

Fitness Tipp ​FREELETICS
3. Tipp

FREELETICS

Schon mal etwas von Freeletics gehört? Höchste Zeit, dieses extrem effektive Trainingsprogramm kennen zu lernen. Es ist aus meiner Sicht der beste Schlüssel, um gesünder, fitter und motivierter zu werden. Einfach die Freeletics-App runterladen und schon geht es los. Der Community haben sich weltweit schon über sechs Millionen Menschen angeschlossen, die ein gemeinsames Ziel haben: Fitness verbessern und Fortschritte messbar machen. Genau das garantiert Freeletics. Es bietet ein 100 Prozent personalisiertes Trainingsprogramm mit über 700 Variationen. Videoanleitungen helfen, die Bewegungsabläufe im Detail zu studieren und das «Workout» schnell zu beherrschen. Jede Trainingseinheit wird im persönlichen User-Profil registriert. Fortschritte können transparent nachverfolgt werden, was die Motivation enorm steigert. Fitnesstests und Feedbacks sagen dem Nutzer, worauf er im Training besonders achten sollte, und geben konkrete Anleitungen. Wer den Wettkampf mag, kann sich über Freeletics-Bestenlisten mit anderen Usern vergleichen und zusätzlich pushen. Ein grandioses Programm, das auch mich voll reingezogen hat.

Ein Tipp von Beni Nideröst, Meli Sport, Schwyz


 

Fitness Tipp ​BOOTCAMP
4. Tipp

BOOTCAMP

Ganz allein im Fitnessstudio an einem Gerät vor sich hin schwitzen? Heute gibt es dazu kurzweiligere Alternativen, mit denen sich ebenso gute Trainingseffekte erzielen lassen, aber für viel weniger Geld. Zum Beispiel sogenannte «Bootcamps». Die Trainingseinheiten finden draussen statt, und zwar bei jeder Witterung. Man trifft sich in Gruppen und trainiert auch mal mitten in der Stadt. Das Programm wurde von ausge­wiesenen Sportheilpraktikern und Fitnessprofis entwickelt und basiert auf den natürlichen Bewegungen des Menschen. Trainiert werden die körperliche und auch geistige Leistungsfähigkeit. Eine Bootcamp-Session dauert jeweils 60 Minuten und wird durch einen Personal Trainer geführt. Dieser hat das geschulte Auge, das Können von jedem einzelnen Teilnehmer rasch zu erkennen und individuell darauf einzugehen. Deshalb sind Bootcamps ein ideales «Workout» für alle. Die Bewegung findet in immer mehr Schweizer Städten eine wachsende Fangemeinde. Interessierte finden schnell heraus, wo in ihrer Nähe ein entsprechendes Outdoor-Training angeboten wird (siehe www.bootcamper.ch, grösster Anbieter von Outdoor-Trainings).

Ein Tipp von Roman Oberholzer, Och Sport, Zürich


 

Fitness Tipp FUNCTIONAL TRAINING
5. Tipp

FUNCTIONAL TRAINING

Bewegungen, die nur einen Muskel beanspruchen, werden als unfunktionell bezeichnet. Diese Art von Training ist typisch für Kraftmaschinen in Fitnessstudios. Sie isolieren einen Muskel oder eine Muskelgruppe ganz gezielt, um ihn zu stärken. Unsere Bewegungen im Alltag oder beim Sport beschränken sich indes praktisch nie auf nur einen Muskel oder ein Gelenk. Diese Erkenntnis nutzte der bekannte amerikanische Physiotherapeut Gary Gray, um die Denkweise über funktionelles Training zu revolutionieren. «Functional Training» beschreibt eine alltagsrelevante und sportartübergreifende Trainingsform, die mit komplexen Bewegungsabläufen mehrere Muskelgruppen und Gelenke gleichzeitig beansprucht. Die Lehre geht zum Beispiel davon aus, dass nur über eine stabile Rumpfmuskulatur effektiv Kraft in die Extremitäten und damit die gesamte aktivierte Muskelkette übertragen werden kann. Ich finde «Functional Training» sehr praktisch, weil es mit freien Übungen zur Stabilisierung und Gesunderhaltung des ganzen Bewegungsapparates beiträgt. Schöne Muskeln gibt es gratis dazu.

Ein Tipp von Christophe Mauron, Dany Sport, Marly


 

Fitness Tipp LAUFTREFF
6. Tipp

LAUFTREFF

Was gibt es Schöneres, als in einer sympathischen Gruppe von Gleichgesinnten seine Kilometer abzuspulen? Aus diesem Gedanken heraus wurden die zahlreichen Lauftreffs und Laufclubs gegründet, die es heute in vielen Schweizer Städten und Ortschaften gibt. Toll an den gemeinschaftlichen Sporterlebnissen ist nicht nur, dass die Beine leichter sind als beim einsamen Sololauf. Oft erhält man von erfahrenen Laufkolleginnen und -kollegen aus der Gruppe auch wertvolle Tipps fürs Training oder für bevorstehende Wettkämpfe. In grösseren Lauftreffs werden sogar verschiedene Stärkeklassen gebildet, die allen Teilnehmenden ein bedarfsgerechtes Training ermöglichen. Vor allem für Einsteiger ist es vorteilhaft, wenn sie in einer gemächlichen Gruppe loslegen und sich dann kontinuierlich steigern können. In meiner Agenda ist der Lauftreff ein Pflichttermin, den ich nur im Extremfall ausfallen lasse. Und wenn man die Leute in der Laufgruppe erst richtig kennt, sind anregende Gespräche über Gott und die Welt vor, nach und teils während des Trainings an der Tagesordnung.

Ein Tipp von Patricia Portmann, Gisin Sport, Weinfelden