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Marathon-Mekka Südafrika

LÄUFE FÜR
ALLE SINNE

Mit dem «Two Oceans» und dem «Comrades» bietet das Land am Kap gleich zwei Ultramarathons mit globaler Ausstrahlung. René Reinli aus Winterthur nimmt heuer zum zweiten Mal die 89 Kilometer des Comrades unter die Füsse.

Südafrika ist das perfekte Pflaster für unvergessliche Laufabenteuer, ein wahres Marathon- Mekka und Austragungsort verschiedener Topevents mit globaler Ausstrahlung. Ein Magnet für Sportler aus aller Welt ist zum Beispiel der Comrades Marathon mit seinen 89 Kilometern und der Two Oceans Ultramarathon über 56 Kilometer. Letzterer findet heuer an Ostern (4. April) statt und führt über den «Chapman’s Peak Drive», der den Athleten eine fantastische Aussicht auf die Küstenlandschaft der Kapregion bietet.

Frisch verliebt und euphorisch war René Reinli, als er den Comrades Ultramarathon zum ersten Mal absolvierte. Geschwebt sei er über den Asphalt zwischen Pietermaritzburg und Durban. 89 Kilometer lang ist die Strecke. Für Normalos undenkbar, eine solche Distanz am Stück zu rennen. Der ambitionierte René Reinli tat es, und mit vielen Schmetterlingen im Bauch erst noch schnell. 6 Stunden und 44 Minuten betrug die Endzeit des Winterthurers beim Comrades Ultramarathon 2010 in Südafrika. Das bedeutet Rang 142 von rund 20'000 Läufern. «Auf diese Leistung bin ich noch heute stolz», sagt der 38-Jährige.

Nun will Reinli den Comrades ein zweites Mal in Angriff nehmen. Startdatum ist der 31. Mai 2015. «Wow, eine sensationelle Sache für mich!» Inzwischen glücklich verheiratet, bereitet sich Reinli akribisch vor. Sein Pensum: «Fünf bis sechs lange Läufe, zwei davon über 50 Kilometer. Höhepunkt ist ein 65-Kilometer-Lauf, auf dem ich die letzten 10 Kilometer im Wettkampftempo absolvieren werde.» Ausgerüstet hat er sich in seinem langjährigen Stammgeschäft Siro Sport in Winterthur. «Dort habe ich perfekte Laufschuhe sowie passende Textilien inklusive Mütze und Handschuhe gefunden.»

 

René Reinli, Winterthur

René Reinli arbeitet als Country Director für einen Hersteller von Web-Content-Management-Systemen. Sein Flair für Reisen und das Kennenlernen fremder Kulturen verbindet er gern mit Läufen. Reinli ist wohnhaft in Winterthur, verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn.


 

 
Ernst Gmür, Siro Sport, Winterthur

«Extreme Temperaturunterschiede –
eine Herausforderung auch an die Ausrüstung.»

Es herrscht im Mai Winter in Südafrika. Die Temperaturen beim frühmorgendlichen Start zum Lauf sind empfindlich kühl. Am Nachmittag kann das Thermometer jedoch bis 25 Grad klettern. René Reinli will nichts dem Zufall überlassen. Von Verbissenheit ist aber keine Spur. «Ich gehe nicht mit dem Ziel nach Südafrika, meine Zeit von 2010 zu unterbieten, sonst verkrampfe ich mich nur.» Was er auch bleiben lässt, sind «Tempospielchen» mit den schnellen Afrikanern. «Rund 1000 von ihnen sprinteten beim letzten Mal los, als ginge es auf einen kurzen City-Lauf.» Nicht alle hätten durchgehalten. «Es kommt beim Comrades immer wieder vor, dass man sich zwischen Start und Ziel zweimal begegnet», schmunzelt Reinli. Im Vordergrund steht für den passionierten Läufer der Genuss des Phänomens Comrades. Er freut sich auf die einzigartige Atmosphäre am Start, wo jeweils tausende Läufer gemeinsam das südafrikanische Volkslied «Shosholoza» anstimmen und sich so auf das Abenteuer einstimmen. Er freut sich auf den tollen Support der Fanmassen am Streckenrand. «Es herrscht Volksfeststimmung fast entlang der gesamten Strecke.» Und er freut sich ganz besonders, dass in diesem Jahr ein «Up Run» von Durban nach Pietermaritzburg auf dem Programm steht. Als Reinli vor fünf Jahren in Durban erschöpft über die Ziellinie lief, kam ein spezielles Gefühl auf. Ein «echter Comrade» muss den Lauf auch in umgekehrter Richtung absolviert haben. René Reinli bringt diesen Job nun bald zu einem Ende. Was ihn mit dem Comrades verbindet, ist dann fast so etwas wie Liebe.

TWO OCEANS MARATHON:
NATURPARADIES FÜR LÄUFER

Er zählt zu den schönsten Laufveranstaltungen der Welt. Der Two Oceans Marathon in Südafrika lässt Sportlerherzen höher schlagen. Die Strecke bietet atemberaubende

Aussichten auf die traumhafte Küstenlandschaft der Kap-Region. Der Lauf auf dem «Chapman’s Peak Drive», eine fantastische Küstenstrasse, bettet die Athletinnen und
Athleten ein in eindrückliche Extreme. Auf der einen Seite der imposante Ausblick auf den kristallklaren Ozean, auf der anderen Seite die geballte Felsladung eines enormen
Bergmassivs. Als Läufer fühlt man sich inmitten dieser Naturgewalten klein, entwickelt jedoch ganz grosse Emotionen. 

Heuer findet der «Two Oceans» am 4. April 2015 (Ostern) statt. Startplätze gibt es für die Ultramarathondistanz (56 km) oder für den klassischen Halbmarathon. Albis Reisen bietet massgeschneiderte Angebote zum Two Oceans mit attraktiven Verlängerungsprogrammen entlang der Garden Route oder ins Reich der Tiere.


Streckenrekorde:

  • Ultramarathon Männer 56 km, 3h 03min 44s (Thompson Magawana, 1988)
  • Ultramarathon Frauen 56 km, 3h 30min 36s (Frith van der Merwe, 1989)
  • Halbmarathon Männer, 1h 02min 54s (Cuthbert Nyasango, 2006)
  • Halbmarathon Frauen, 1h 12min 39s (René Kalmer, 2009)

COMRADES UlTRAMARATHON:
89 UNVERGESSLICHE KILOMETER

Wenn der Comrades Ultramarathon auf der südafrikanischen Agenda näher rückt, steht das Land Kopf. Der Laufevent ist ein nationales Ereignis, das stets in voller Länge im Fernsehen übertragen wird. Gegründet wurde der inzwischen spektakulärste Ultramarathon der Welt im Jahr 1921 von ein paar Kriegskameraden (Comrades) aus dem 1. Weltkrieg. In der heutigen Zeit sind es gegen 20'000 Läuferinnen und Läufer, welche die 89 Kilometer lange Strecke von Durban (Meereshöhe) nach Pietermaritzburg (700 mü. M.) (Up Run) oder in Abwechslung den umgekehrten Weg (Down Run) in der Sollzeit von zwölf Stunden zurückzulegen versuchen. Albis Reisen bietet seit über 20 Jahren Gruppenreisen zum Comrades. Heuer findet der Lauf (Up Run) am 31. Mai 2015 statt. Der Zürcher Marathonreisespezialist organisiert für die Kunden bei Bedarf gemeinsame Spezialtrainings. Neben dem garantierten Startplatz zum Lauf offeriert Albis Reisen im Rahmen der fünftägigen Reise auch ein attraktives Anschlussprogramm nach Namibia oder individuell zu den tosenden Victoria-Fällen. 


Streckenrekorde (Down Run):

  • Männer, 5h 20min 49s (Leonid Schwezow, 2007)
  • Frauen, 5h 54min 43s (Frith van der Merwe, 1989)
  • Der Schweizer Peter Camenzind lief im Jahr 1997 als 45-Jähriger eine Zeit von 5h 34min 47s und wurde von Nelson Mandela zu einem Rang unter den Top 10 persönlich beglückwünscht