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Zweiter Versuch

NEW YORK
MARATHON

Die windigen Strassen des
New York Marathons


 

Marianne Blättler

Die Betriebsökonomin Marianne Blättler führt in Hergiswil eine eigene Unternehmensberatung und ist Dozentin an der kaufm. Berufsschule Luzern. Die verheiratete Mutter von zwei Töchtern ist zudem begeisterte Hobby-Sportlerin.

Marianne Blättler

 

New York Marathon
New York Marathon
Marianne Blättler, ehem. Landrätin im Kanton Nidwalden, ist begeisterte Läuferin. Ihr Ziel: Der New York Marathon. 2012 erlebte sie vor Ort die kurzfristige Absage, jetzt hat es doch noch geklappt.

Marianne Blättler aus Hergiswil will es wissen. Ihre Leidenschaft: Laufen. Ihr Ziel: Manhattan. Die 56-jährige Unternehmensberaterin und ehem. Landrätin im Kanton Nidwalden hatte ihr Flugticket nach New York gebucht. Am 2. November 2014 fand dort der weltweit populärste Marathonlauf statt. Die 42,195 Kilometer quer durch den «Big Apple» gelten in Läuferkreisen als Traumerlebnis. Marianne Blätters Träume wurden real. Zusammen mit ihrer Tochter Stephanie hatte sie sich einen Startplatz gesichert.

Der New York Marathon – ein einmaliges Erlebnis

Bericht von Marianne Blättler

Windige Strassen und hohe Brücken, dazu kühle Temperaturen: der New York City Marathon 2014 hatte es uns nicht leicht gemacht. Doch spätestens am Ziel war mir bewusst, dass ich etwas Einmaliges erleben durfte und sich der Vorbereitungsaufwand gelohnt hat. Aber alles der Reihe nach.

Wie für eine Marathonvorbereitung üblich, startete ich mein intensives Lauftraining vier Monate vor dem grossen Ereignis. Um mich optimal vorzubereiten, investierte ich meine Zeit in bis zu vier Lauftrainings pro Woche. Dabei absolvierte ich jede zweite Woche einen Longjog, der mit jedem Mal etwas länger wurde. Zusätzlich rundeten Laufschule, Kräftigungtrainings und Intervallsprints das Training ab. Schliesslich durften einzelne Wettkämpfe wie z.B der Hallwilerseelauf zum Test meiner Fitness nicht fehlen.

New York Marathon
New York Marathon

Mit einem guten Gefühl, einer grossen Vorfreude und etwas Nervosität traten meine Tochter und ich zwei Tage vor dem grossen Tag die Anreise nach New York City an. Zusammen mit dem Team von Albis Reisen sowie weiteren 180 Schweizern, die mit Albis Reisen den Marathon absolvierten, begaben wir uns Richtung N.Y. Marathon. Bereits beim Anflug konnten wir die Skyline von Manhattan bewundern. Wir wurden per Reisebus in unser Hotel beim Times Square gefahren, wobei wir ein erstes Streckenzwischenziel, die Queensboro Bridge überquerten. Diese eindrücklich lange Brücke (2,5 km) ist ein Teilstück des Marathons, die uns von Brooklyn nach Manhattan führen wird. Am Abend im Hotel informierte uns das kompetente Albis-Team über alles zum Marathon. Es gab viele nützliche Tipps und erstmals kam leichte Spannung und Nervosität auf. Doch die Vorfreude war bei mir, zusammen mit allen anderen Schweizer Läuferinnen und Läufern, riesig.

Am Samstag vor dem Marathon machten wir uns auf den Weg zur Expo Halle, um unsere Startnummern abzuholen. Dort angekommen war der Platz zum Abholen der Nummer und des T-Shirts nur ein kleiner Teil vom grossen New Yorker Marathon Event.

Aber emotional wurde mir bewusst, dass es bald losgeht. Doch vorher wurde ich von der Ausstellung resp. der Startnummernabgabe in der Convention Hall abgelenkt. Hier kann man alle erdenklichen Lauf-Gadgets mit dem New York City Marathon Logo kaufen. Nun hatte ich die Startnummer, alle passenden Laufartikel und schliesslich rundeten eine grosse Portion Spaghetti den Tag ab, bevor es frühzeitig ins Bett ging.

Der Marathontag begann schon in den frühen Morgenstunden. Die Temperatur lag bei 4°C, böige kalte Winde bliesen durch die Hochhausschluchten, aber das Wetter war trocken. Die Nervosität war jetzt merklich spürbar. In einem Car wurden wir frühzeitig an den Start gebracht. Ein erstes Mal wurde mir hier bewusst, was es heisst, wenn 55'000 Läufer einen Lauf absolvieren. Doch vor dem Start mussten wir fast 3 Stunden in der Kälte ausharren. Dabei kühlten uns die starken Böen und Winde ziemlich aus. Dank einer Isolationsmatte und allen möglichen alten Kleiderstücken konnte ich mich einigermassen warm halten.

Und dann ging‘s los. Endlich durfte ich starten. Auf der Verrazano-Narrows Bridge ging es gleich schon 70 Höhenmeter «bergauf». Doch das merkt man kaum.

New York Marathon
New York Marathon

Die grandiose Stimmung unter den Läufern und die Vorfreude auf die kommenden 42,195 Kilometer liessen mich über die Brücke fliegen. Danach liefen wir durch Brooklyn, wobei uns die zahlreichen Fans zeigten, wie unglaublich die Stimmung an diesem Lauf ist und wie die Amerikaner beim Anfeuern einfach einzigartig sind. Die Kilometer durch Brooklyn verliefen gut, doch der Lauf gegen den Wind in der 1st Ave in Manhattan zehrte an meinen Kräften. Nie hätte ich gedacht, dass diese Höhenmeter, die Kälte und die Böen so an meinen Kräften zehren würden. Doch Aufgeben war keine Option – zumal man aufgrund der vielen Zuschauer das Laufgelände gar nicht verlassen kann. Ich kämpfte mich schliesslich über die Bronx zurück nach Manhattan auf die 5th Ave Richtung Central Park. Das gute Einteilen des Laufs hatte sich gelohnt und ich konnte die letzten Kilometer durch den Central Park geniessen. Nach 4h 39min, im ersten Drittel meiner Alteskategorie, erreichte ich schliesslich überglücklich das Ziel.

Obwohl die Vorbereitungen hart waren und viel Ausdauer benötigten, bin ich sehr froh, dass ich den unglaublichen und einmaligen New York City Marathon erleben durfte. Nachdem ich vor zwei Jahren wegen des Sturms «Sandy» nicht starten konnte, danke ich Intersport und Achermann Sport herzlich, mir den Marathon im 2014 ermöglicht zu haben. Auch waren der Support und der Service des Albis Reisen-Team hervorragend.

 

 

Wir von INTERSPORT Schweiz gratulieren Frau Blättler ganz herzlich zu dieser hervorragenden Leistung!

New York Marathon

 

New York Marathon
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